Social Commerce oder ein Pinterest Märchen

Ryan's Pinterest Profil

Social Commerce oder ein Pinterest Märchen

Vor einigen Monaten stöberte ich mit ein paar Freunden während eines Seminars auf der Seite des neuen Social Media Lieblings Pinterest umher. Wir entdeckten eine temperamentvolle junge Dame (nennen wir sie Tina), die voller Begeisterung im Planungsprozess ihrer Hochzeit war. Sie beschrieb mit Beispielen, wie man mit der Plattform Pinterest umgeht und sich mit dessen Hilfe „Hochzeits-Accessoires“ zusammen sucht. Als sie die Geschichte zu Ende erzählt hatte, hörte es sich so an das Pinterest eine monumentale Rolle bei der Vorbereitung ihrer Hochzeit spielte und dabei half, ihre Hochzeit in die „Prinzessin-Veranstaltung“ zu verwandeln, von der sie schon als Kind geträumt hatte.

Entdeckung fördern & Nachfrage schaffen

Das interessante an obiger Geschichte ist, dass Tina ihre Entdeckungen und den Content für die Hochzeitsplanung größtenteils über Pinterest bezog. Sie führte nicht eine Google Suche nach der anderen durch, sondern nutze zusätzlich ihre Facebook-Kontakte und wechselte zwischen verschiedenen, auf Hochzeiten spezialisierten Lesezeichen. Ihr Research fand hauptsächlich innerhalb Pinterest statt. So baute sie sich mit der Hilfe von Pinterest ihre Märchenhochzeit zusammen.
Durch das sammeln von Produktinformationen entwickeln sich Websites wie Pinterest rasant zu virtuellen Pinnwänden und gewinnbringenden Plattformen. Wenn den Leuten gefällt was sie sehen, können diese direkt und nur mit „1-Click“ auf die Seite des Herstellers gelangen und den Artikel bestellen.
Einigen Berichten zufolge bringt Pinterest momentan mehr Traffic auf andere Seiten als YouTube, Google+ und LinkedIn zusammen. Niraj Shah, CEO von Wayfair, behauptet sogar, dass Kunden die über die Seiten von Pinterest auf ihren Shop kommen, eine 70 % höhere Bereitschaft haben Geld auszugeben, als Kunden welche über andere Social Media Networks kommen.
Pinterest hat es schneller als alle anderen Seiten in der Geschichte auf 10 Millionen User geschafft und hat die virtuelle Pinnwand neu definiert. Allerdings sind Kategorie spezifische „Pinterest Klone“ wie StylePin und Curisma daran interessiert, Pinterest so schnell wie möglich Marktanteile abzunehmen.

Ausblick

Pinterest hat eindeutig das Potenzial ein „Social Commerce-Schwergewicht“ in Kategorien wie Mode, Essen, Hochzeitsplanung, etc. zu werden.
Wir werden genau beobachten wie sich das Pinterest-Märchen entwickelt und die Bewertung in die Milliarden geht..

Über den Autor

Ryan Mac Jones
Pinterest: ryanmacjones
Skype & Twitter: ryanmacjones
Blog: www.m-cause.com
Original (Englisch): www.m-cause.com/a-pinterest-fairy-tale

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Partizipation – 90-9-1 war gestern

90-9-1-Regel

– Gastbeitrag von Joachim Niemeier

Im Jahr 2006 hat Jakob Nielsen die 90-9-1-Regel formuliert. Diese besagt, dass in großen Online-Communities 90 Prozent der Mitglieder die bereitgestellten Informationen ohne selbst etwas beizutragen nutzen, 9 Prozent der Mitglieder gelegentlich einen Beitrag leisten und 1 Prozent der Mitglieder für die Inhalte verantwortlich sind. Da es in jeder Online Community nach Jakob Nielsen ein “Ungleichgewicht der Partizipation” geben wird empfiehlt er verschiedene Maßnahmen (Einfachheit der Anwendung, Partizipation als Nebeneffekt, mehr Editiermöglichkeiten auf Basis von Vorlagen, Realisierung von Belohnungssystemen und Verbesserung der Reputation) zur Verbesserung dieses Verhältnisses.

Marktforscher reagierten auf dieses “Ungleichgewicht in der Partizipation” mit der Empfehlung einer angepassten Gestaltung der Social Media-Kanäle, die auf einer Segmentierung der Konsumenten nach Persönlichkeitstyp, Bedarf, demografischen Bedingungen oder präferiertem Verhalten in der Onlinewelt aufbaut. Prominentestes Beispiel für einen entsprechenden Segmentierungsansatz ist das Social Technographics-Konzept, das in Form einer Leiter die unterschiedlichen Formen der Nutzung von Social Media und dem Web im Allgemeinen verdeutlicht.

Auch in Unternehmen, beispielsweise bei unternehmensinternen sozialen Netzwerken oder kollaborativen Intranets, gilt vom Prinzip diese Regel, wobei man hier ergänzend mit organisatorischen Ansätzen (z.B. Zielvereinbarungen, Rollenbeschreibungen) und Motivationskonzepten auf eine Verbesserung der “Mitmachquote” hinwirken kann. In jüngster Zeit findet man in diesem Zusammenhang auch immer wieder Überlegungen zu einer Gamifikation von Unternehmensanwendungen.

Nach einem aktuellen BBC Online Briefing ist es heute aber nicht mehr gerechtfertigt von einem “Ungleichgewicht der Partizipation” zu sprechen, sondern man sollte von einer “Wahlmöglichkeit der Partizipation” ausgehen.

BBC Online - Participation Choice

Nach den jüngsten Daten aus UK ist die 1%-Regel veraltet, da sich heute bereits 17% der Menschen intensiv im Social Web beteiligen. 60% der Menschen machen mit, indem sie die durch die technologische Weiterentwickung heute viel einfacheren Möglichkeiten nutzen, um beispielsweise Photos hochzuladen, eine Diskussion zu starten oder eine Gruppe anzulegen. Trotzdem bleiben 23% der Menschen passiv und beteiligen sich überhaupt nicht. Interessant an dieser Gruppe ist, dass man hier nicht nur “digital unerfahrene” Menschen findet. 11% der Menschen dieser Gruppe sind frühzeitige Anwender (“Early Adopter”), gehören also zu den Innovatoren, die für neue Produkte und Ideen prinzipiell sehr aufgeschlossen sind. Diese haben sowohl der Technologien als auch die Fähigkeiten die Möglichkeiten, haben aber entschieden, sich nicht zu beteiligen.

77% der Menschen sind heute nach diesen Zahlen in irgendeiner Form in sozialen Medien aktiv. Keine schlechten Voraussetzungen für Enterprise 2.0 und Social Business in den Unternehmen. Zumindest ist es schwerer geworden, sich mit der 90-9-1-Regel herauszureden, falls die Mitmachmöglichkeiten im Unternehmen nicht genutzt werden. Die Feststellung von Holly Goodier ist auch auf Unternehmen übertragbar:

[quote]Digital participation now is best characterised through the lens of choice. These are the decisions we take about whether, when, with whom and around what, we will participate. Because participation is now much more about who we are, than what we have, or our digital skill.[/quote]

Bildnachweise:

1. Social Technographics – Forrester Ladder

2. BBC Online – Participation Choice

Wie lassen sich Facebook, Xing, Google+ & Co. erfolgreich einsetzen?

Social Media Infotag

Wie lassen sich Facebook, Xing, Google+ & Co. erfolgreich einsetzen?

…das war die Frage des „Infotag Social Media“. Mediendienstleister, Verlage und Agenturen wurden darüber aufgeklärt, wie sie Social Media-Plattformen wie Facebook, XING, Google+, Twitter und Co. mit welchen Konzepten nutzen können.

Eine Zusammenfassung des Artikels aus „Deutscher Drucker | Nr. 10 | 22.3.2012„.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung stellte Bernhard Niemela1, Geschäftsführer der Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft, fest:

„Das rasante Wachstum der sozialen Netzwerke wie XING, Facebook, Twitter und jetzt auch Google+ zeigt, dass es sich bei den sozialen Medien um mehr als einen bloßen Hype handelt.“

Social Media ist zu einem wichtigen Bestandteil der heutigen Multichannel-Strategien geworden. Was das in der heutigen Zeit bedeutet, zeigte Herr Niemela an der Produktentwicklung des Deutscher Drucker auf. Gegründet wurde er bereits 1894 als „Deutscher Buch- und Steindrucker“, erschien dann 100 Jahre lang als rein gedruckte Fachzeitschrift. Im Jahre 1995 wurde neben der DD-Homepage publish.de ein täglicher E-Mail-Newsletter etabliert. Durch den Relaunch der Homepage, welche nun unter Print.de zu finden ist und des tagesaktuellen Newsletters konnte die Besucheranzahl deutlich gesteigert werden – von 45.500 Visits vor dem Relaunch auf aktuell 147.164. Zudem verzeichnet man rund 6.670 Newsletter-Abonnenten. Mithilfe von Social Media wird die Reichweite zusätzlich durch regelmäßige Posts auf Facebook und Twitter gesteigert. Um einen crossmedialen Auftritt zu Vervollständigen, erscheint der Deutscher Drucker auf dem iPad, angereichert durch multimediale Inhalte.

XING

Im nächsten Vortrag stellte Oliver Gassner2 von der Firma Carpe.com Communicate! Die Business Plattform XING vor. Seit der Gründung hat sich die Plattform im Funktionsumfang deutlich weiterentwickelt und ist mittlerweile in elf europäischen Sprachen mit mehr als 11 Millionen Nutzern vertreten. Wie bei allen Social Networks muss man sich zur Nutzung von XING registrieren. Dann können im Profil Angaben über Job, Interessen und Hobbies gemacht werden. Der Unterschied zu Facebook und Twitter besteht allerdings aus der geschäftlichen Ausrichtung, so kann auf XING angegeben werden, welche Dienstleistungen angeboten werden, in welchen Bereichen jeder tätig ist, oder auch künftig tätig sein will. Mit dieser geschäftlichen Ausrichtung als B2B-Plattform unterscheidet sich XING deutlich von Plattformen wie Facebook und Google+ und bietet deshalb einige Funktionen, die den anderen fehlen.

Nutzer mit einem Premium-Account können (detaillierte) Suchanfragen formulieren und damit aktiv im ganzen XING-Netzwerk nach interessanten Menschen suchen. Ein weiteres Argument für XING ist die Gruppen-Funktion. Hier kann man Gruppen „beitreten“ die sich zu bestimmten Themen gebildet haben. Es können Einladungen an Kontakte zu Events verschicken und beispielsweise Bilder des Events hochladen werden. XING bietet zudem eine Schnittstelle zu Twitter und mittlerweile auch zu Facebook. Oliver Gassner ermunterte die Anwesenden, sich besser mit XING vertraut zu machen, gab Tipps für eine attraktive Gestaltung der Profilseite und klare Angaben, was man anzubieten hat oder was man sucht. Die deutliche Konzentration von XING auf die DACH-Region hat allerdings zur Folge, dass XING in anglo-amerikanischen Ländern wenig verbreitet ist. (Anmerkung: International ist hier LinkedIn zu nennen.)

Facebook

Das weltweit größte soziale Netzwerk stellte Dr. Matthias Ledig3 von der Social Touchpoint GmbH in Stuttgart vor. Mittlerweile fast 900 Millionen Nutzer weltweit, davon über 22 Millionen in Deutschland, sind auf Facebook registriert. Rund 50 Prozent davon gehen täglich auf Facebook. Der durchschnittliche Facebook-Nutzer hat 130 Freunde, deren Kommentare und Aktivitäten ihm in minutengenauen Angaben auf seiner Seite angezeigt werden.

Die Facebook Inc. wurde von Mark Zuckerberg gegründet, ging 2004 online und war anfänglich nur für Studenten der Harvard Universität gedacht. Inzwischen ist Facebook für jedermann über 13 Jahren offen. Im Jahre 2008 wurde Facebook dann weltweit für jedermann zugänglich.

Was als reines Consumer-Netzwerk begann, wurde über die Werbung zum geschäftlichen Business-Consumer-Netzwerk (B2C). Eine Umfrage der amerikanischen Zeitschrift „Marketers Worldwide“ im November 2011 ergab, dass 88 Prozent der Firmen von der Werbung auf Facebook eine Stärkung ihrer Marke erwarten, 85 Prozent schätzen den Aufbau eines Dialogs im Web, 59 Prozent eine Zunahme des Verkaufs und der Partnerschaften, und 41 Prozent rechnen mit einer Reduzierung der Werbekosten. Die gleiche Umfrage ergab, dass 44 Prozent den Gewinn neuer Kunden als Vorteil sieht. 18 Prozent erzielen höhere Umsätze und ebenfalls 18 Prozent registrieren häufigere Käufe. Internet-User in den USA gaben bei einer Umfrage von Oracle an, dass 32 Prozent nicht auf Facebook sind und 34 Prozent nie online einkaufen würden, womit 66 Prozent der amerikanischen Facebook-Nutzer nicht auf Werbung ansprechen. Dagegen hatten neun Prozent bei Facebook bereits ein Produkt gekauft, zehn Prozent würden eines kaufen, wenn es attraktiv genug wäre und 15 Prozent wussten gar nicht, dass der Einkauf via Facebook überhaupt möglich ist.

Für Matthias Ledig ist bereits jetzt eine Präsenz auf Facebook für ein Unternehmen ein „Muss“. Es sei wichtig für das Firmenmarken-Marketing, die Suchmaschinenoptimierung, die Nutzung als Absatzkanal, das Beziehungsmanagement sowie eine intensivere Kundeninteraktion. Noch sei eine Präsenz ein „Kann“ für die Promotion von Neuigkeiten und Neuheiten, für Produktmarketing und Anwender-Zitate, Bereitstellen von Produktvideos, Neukundengewinnung und Personalsuche. Dazu zeigte er Beispiele von Scania, General Electric und Fluke Corporation.

Sein Rat an die Anwesenden lautete, unbedingt eine Social Media Strategie für das Marketing auf Facebook zu entwickeln, um neue Kunden zu gewinnen, die eigene Marke zu stärken, Dialogmarketing einzusetzen und die Werbekosten zu senken.

Allerdings sei der Datenschutz bei Facebook im Vergleich zu Xing sehr verbesserungswürdig. Facebook sei eine „Datenkrake“, die alles sammle und öffentlich mache. Da sei Xing sicherer, geschlossener und nüchterner auf Geschäftsbeziehungen ausgerichtet.

Google+

Erst seit dem 29. Juni 2011 ist das Netzwerk Google+ online, welches Markus Besch4 Geschäftsführer von dem SocialMedia Institute in Nürtingen vorstellte. Seitdem verzeichnet die Consumer-Plattform bereits 90 Millionen Nutzer weltweit. Mehr als eine Million Google+-Seiten gebe es derzeit weltweit, was Besch für einen unglaublich schnellen Start halte. Die meisten Nutzer stammten aus den USA (30 Prozent), Indien (23 Prozent) und Brasilien (6,6 Prozent), während Deutschland mit 1,5 Prozent = 1,4 Millionen Nutzern etwa mit Frankreich und Spanien gleichauf liege. Google+ ist laut Markus Besch ein Netzwerk in der Art wie Facebook und erlaubt Personen- und Unternehmensprofile.

Erwartungsgemäß sei Google+ gut verzahnt mit der Suchmaschine und über Social Search auf lange Sicht ein Muss für alle Unternehmen. Die starke, bevorstehende Verknüpfung zu Google Apps und weiteren Google Services werden Google+ auch für die firmeninterne Nutzung spannend machen. Neben Google+ als privates soziales Netzwerk von Nutzer zu Nutzer werde es auch für die Kommunikation von Business zu Consumer (B2C) und auch immer mehr für Business zu Business (B2B) interessant werden.

Im B2C-Bereich sei Google+ gut geeignet, wenn es sich um eine online-affine, anspruchsvolle sowie Medien- oder IT-Branchennahe Zielgruppe handele. Besonders, wenn man eine umfangreiche Social Media Strategie verfolge, oder in Suchmaschinenoptimierung und Google AdWords investiere, oder wenn man Google für einen erfahreneren Partner als Facebook halte. Zwar sei die Einbindung von Anwendungen wie Shops noch schwierig bis unmöglich, aber es sei wichtig, dabei zu sein für die Zukunft.

Online-Marketing

Felix Beilharz5, Projektleiter Online-Marketing im Deutschen Institut für Marketing in Köln, gab einen Überblick, wie sich erfolgreich Marketing im Web betreiben lässt. Mit Marktforschung könne man Zielgruppen und Ziele definieren, was mit Umfragen via Twitter oder Facebook möglich sei. Für die Personalsuche zeigte er Beispiele auf Xing und YouTube. Allerdings gestalte sich der Verkauf über Social Media noch als schwierig, sei aber möglich. Wichtig sei vor allem der Aufbau einer guten Kundenbindung, auf den er detailliert einging.

Praxisbeispiel

Ein Praxisbeispiel für professionelle Nutzung des Internets und der sozialen Medien gab Stefan Höynck6 vom Verband Druck + Medien in Nordrhein Westfalen. Mit dem Titel „Der Next-Generation-Verband für Next-Generation-Mitglieder“ umschrieb er die Dienstleistungen des Verbandes mit seiner Homepage im Web. Bei den sozialen Netzwerken werden Facebook und YouTube mit 67 und 63 Prozent als wichtigste Informationsplattformen genannt, bei Business-Netzwerken seien Xing bei 21 Prozent und LinkedIn bei drei Prozent bekannt.

Der Verband unterhält deshalb auch seit 2007 eine Website auf Xing und seit 2008  einen offiziellen Eintrag bei Wikipedia. Seit 2009 twittert der VDM NRW und verzeichnet rund 1.900 Follower. 2011 war der Verband Gast-Autor des Blogs der DigiMedia in Düsseldorf. Der ganze personelle und technische Aufwand dient dem Ziel, neue Mitglieder zu gewinnen, das Image des Verbandes zu verbessern und die Bekanntheit zu steigern.

Julia Glanert7, Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht beim BVDM, sprach über die rechtlichen Aspekte bei der Nutzung von Social Media. Sie wies auf die Wichtigkeit der Einhaltung des Arbeitsrechts, des Datenschutzes, der Haftung für die Inhalte und die Impressumspflicht hin. Verstöße hätten oft Abmahnungen zur Folge und können bei Nichtbefolgung zu Bußgeldern führen. Mit den eigenen Mitarbeitern solle man eine Social-Media-Policy vereinbaren, Bilder und Texte nur mit entsprechender Genehmigung des Urhebers und abgebildeter Personen verwenden und keine unwahren oder beleidigenden Inhalte posten.

Abschließend fasste Prof. Boris Alexander Kühnle8, Studiendekan Medienwirtschaft an der Hochschule der Medien in Stuttgart, nochmals die Kernaussagen des Vortrages zusammen.

Die Referenten:

1 ) Bernhard Niemela, Geschäftsführer der Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft

2 ) Oliver Gassner, Berater der Firma Carpe.com Communicate!

3 ) Dr. Matthias Ledigvon der Social Touchpoint GmbH

4 ) Markus Besch Geschäftsführer von dem SocialMedia Institute in Nürtingen

5 ) Felix Beilharz, Projektleiter Online-Marketing im Deutschen Institut für Marketing in Köln

6 ) Stefan Höynck vom Verband Druck + Medien in Nordrhein Westfalen

7 ) Julia Glanert, Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht beim BVDM

8 ) Prof. Boris Alexander Kühnle, Studiendekan Medienwirtschaft an der Hochschule der Medien in Stuttgart

Google+ ..die neueste Entwicklung und Strategie des Informationsgiganten

Markus Besch @ IT Brunch

Google+ ..die neueste Entwicklung und Strategie des Informationsgiganten

Am 22. März fand in der ADV in Böblingen der rundum gelungene IT-Brunch zu dem Thema:

„Social Media im Einsatz von Unternehmen – Erfahrungen und Ausblicke“ statt.

Dort hielt Markus Besch, Vorstand der IT Advantage AG und der Marke SocialMedia Institute, einen Vortrag zu folgendem Thema:

Google+ ..die neueste Entwicklung und Strategie des Informationsgiganten

In seinem Vortrag ging er auf die Google+ Statistiken ein. So gibt es mittlerweile über 90 Millionen Nutzer weltweit (Stand 2011), 1 Millionen Google+ Seiten. Besucht wird die Seite täglich von ca. 60 % der Nutzer, wöchentlich besuchen mindestens 80 % der Nutzer das Google+ Network. Betrachtet man dazu noch die weltweite Verteilung, kommt der Großteil aus Amerika (27,3 Millionen Nutzer), gefolgt von Indien (20,6) und Brasilien (6,6). Deutschland liegt mit 1,4 Millionen Nutzern eher auf den hinteren Rängen. (Quelle: ciclecount.com)

Ein Ausblick der Google+ Funktionen – Heute und Morgen:

  • Social  Network in der Art wie Facebook
  • Erlaubt Personenprofile (auch Aliase!) und Seitenprofile (also auch Unternehmensprofile)
  • Seiten können von mehreren Administratoren verwaltet werden => gut für Firmenseiten!
  • Wie zu erwarten, hohe Verzahnung mit der Suchmaschine und über  Social  Search dauerhaft ein MUSS für alle Unternehmen, nur die Frage wie intensiv und mit welchem Invest ?!
  • Die starke, bevorstehende Verknüpfung zu Google Apps und weiteren Google Services wird das Network sehr universell und auch für interne Nutzung spannend machen.

Weiter folgen in dem Vortrag von Markus Besch eine Übersicht zu den einzelnen Google+ Funktionen, wie Hangouts, Circles, Streams, Sparks, …

Speziell in der B2C-Ansprache hält Markus Besch folgende Punkte für besonders wichtig:

  • Gut geeignet heute, wenn Ihre Zielgruppe ein online-affiner /  anspruchsvollerer  Medien- oder IT-Branchennaher Kundenkreis ist.
  • SEO-Optimierung bereits heute gut möglich und Google+ hierfür sehr wichtig
  • Applikationseinbindung wie Shops etc. noch schwierig bis nicht möglich
  • SEHR WICHTIG dabeizusein für die Zukunft!

Im B2B-Bereich eine Nutzung von Google+ dann geeignet, wenn:

  • Ihre Zielgruppe aus der Medien- und IT-nahen Branchen stammt;
  • Sie eine umfangreiche Social  Media Strategie verfolgen oder planen;
  • Sie viel Geld in Suchmaschinenoptimierung und Google AdWords investieren;
  • Sie Google als einen erfahreneren Global Player und Geschäftspartner halten als Facebook;
  • Sie eine große Anhängerschaft von Kunden und Fans haben, die Ihr Unternehmen und Angeboteempfehlen würden.

Selbstverständlich darf bei einem so interessanten und schnell ändernden Thema ein Ausblick nicht fehlen:

  • Google+ hat sich innerhalb kurzer Zeit zum weltweit zweitwichtigsten Social  Network entwickelt neben Facebook, vor allem in der C2C- und B2C-Kommunikation.
  • Google+ wird besonders von der Nähe zur führenden Suchmaschine Google und den angebotenen Services wie Google Apps oder YouTube profitieren.
  • Google als Suchmaschine wird zwangsweise mehr Social  Search-Inhalte von Google+ verarbeiten als von Facebook.
  • Eine Verdrängung von Facebook würden wir nicht sehen.

Google hat seit ein paar Tagen die ersten Unternehmensseiten mit Google+ in die Suchergebnisse integriert!

Google Social-Search

Weitere Informationen und die vollständige Präsentation gibt es unter: IT Brunch

Social Commerce-Widget von unserem Partner sellaround jetzt Bestandteil der Strato LivePages

Social Commerce-Widget von unserem Partner sellaround jetzt Bestandteil der Strato LivePages

(Social Monetization) Unser Partner sellaround liefert umfangreiche Social Commerce-Widgets, welche das anbieten und verkaufen von Waren über die Social Media-Kanäle einfach und schön machen. Dazu kam nun im April die Funktion, dies nicht nur für Einzelprodukte zu tun, sondern auch für ganze Sortimente. Nach erfolgreichen Projekten mit großen Marken wie Bild.de, Nena, Tokio Hotel, Hertha BSC, FC. St. Pauli oder auch Schwarze Dose, wurde die Funktionalität nun zum Aprilstart auch als Angebotsbestandteil des erfolgreichen Website-Baukastens LivePages von Strato aufgenommen. LivePages-Anwender können so einfach und schnell eCommerce-Elemente in ihre Webpräsenz aufnehmen, und mit den gleichen Elementen über die Social Media Kanäle ihre Präsenz hier stärken und ihren Fans gezielte Angebote unterbreiten.
Mehr dazu hier in der Unternehmensmeldung.