WordPress – Die besten Social Media-Plugins – Teil 2: Social Sharing für Galerien und Bilder

Mal Hand aufs Herz – was wäre WordPress (ein Blog) ohne Social Media Sharing-Funktionen? Nur halb so wirkungsvoll! Erst wenn der User die Möglichkeit hat unsere Inhalte im Netz mit einer breiten Community zu teilen, bekommen wir guten Traffic auf unseren Blog. Dazu bietet WordPress zahlreiche Sharing-Plugins, die meistens alle gängigen Netzwerke abdecken. Eingebunden in Seiten und Beiträgen können wir somit unseren Leserkreis kontinuierlich erweitern.

Aber was ist mit den Bildern bzw. Galerien auf unserer Seite?

Diese werden oft bei der Integration ins Social Sharing sträflich vernachlässigt! Ein konkretes Beispiel hierzu: Wir bieten dem Besucher auf unserem Blog eine Galerie von unseren Firmenevents. Der User klickt auf ein Bild, weil es ihn wahrscheinlich interessiert … und was dann? Vielleicht klickt er zum nächsten Bild oder er schließt die Galerie einfach. Mit integrierten Social Buttons könnte er aber gleich in seinen Social Networks signalisieren, dass ihm dieses Bild gefallen hat und somit weitere Leser für unseren Blog generieren.

WordPress bietet mittlerweile einige Möglichkeiten Eure Bildergalerien Social Sharing fähig zu machen. Um alle gängigen Social Networks abzudecken, gibt es zur Zeit nur kostenpflichtige Plugins. Die Kostenlosen bieten meist nur eine Sharing Option und können nicht gleichzeitig verwendet werden, sind aber trotzdem ein nützliches Addon für den Blog. Alle Social Sharing Plugins arbeiten mit dem sogenannten “Lightbox-Effekt”. Wird ein Bild angeklickt dunkelt sich die Webseite ab und das Bild überlagert diese mit einem Transparenz-Effekt. Die Wichtigsten zeigen wir Euch hier:

Pinterest Lightbox (kostenlos)

Beispiel eines Pinterest-Sharing-Buttons im WordPress-Blog

Mit fast 7 Million Downloads ist das NextGEN Gallery Plugin die meist genutzte Galerie für WordPress. Das Pinterest Lightbox Plugin erzeugt automatisch über die NextGEN Galerie auf jedem Bild einen PinIt Button. Es nutzt automatisch den Bildtitel und die Bild- und Seiten-URL aus NextGEN um sich mit der Pinterest API zu synchronisieren. Dieses Plugin ist sehr nützlich für fotointensive Webseiten oder Blogs mit mehreren Galerien.

Um Konflikte mit der Standard-Lightbox von NextGEN zu vermeiden, gehe zu Galerie > Optionen > Effekte und wähle bei “JavaScript Thumbnail Effekt”, “Keiner”. Danach sollte der PinIt Button in den Galeriebildern angezeigt werden.

Wir nutzen übrigens Pinterest Lightbox auf unserer Social Media Club Stuttgart-Seite.

Social Gallery (kostenlos und kostenpflichtig)Beispiel der Social Gallery Lite Edition

Die Social Gallery von Codecanyon ist ein weiteres Plugin, um Social Sharing einzubinden. Es ist einfach zu bedienen und als kostenlose oder kostenpflichtige Version verfügbar.

Dabei hat das kostenlose Social Gallery Lite nur sehr begrenzte Funktionen und eignet sich eher zum Testen oder für private Blogs. Es bietet ein Standardtheme und unterstützt nur Facebook (Like und Kommentare). Die Werbeeinblendung lässt sich nicht deaktivieren und ist nicht gerade unauffällig (s. Screenshot).

Social Gallery Pro Beispiel

Die kostenpflichtige Version ist für den Preis von 25 Dollar zu haben und unterstützt neben Facebook, auch noch Google+, Pinterest, Tumblr, StumbleUpon und LinkedIn. Es bietet einen Vollbildmodus, 4 Icon Packs, ist SEO-freundlich, responsiv (d.h. passt sich der Bildschirmgrösse an), das Design kann beliebig angepasst werden und vieles mehr.

Hinweis für Nutzer von NextGEN Gallery:
Social Gallery ist mit NextGen Gallery kompatibel. Es muss aber eine kleine Anpassung gemacht werden, um dieses PlugIn zusammen mit NextGen nutzen zu können. Wie Ihr es in NextGen Gallery integriert, könnt Ihr für Social Gallery Lite hier und für die kostenpflichtige Version hier nachlesen.

Gallery Share (Kostenlos)

Beispiel des kostenlosen Gallery Share-PluginsGallery Share ähnelt vom Design Social Gallery, ist aber völlig kostenlos und der Werbelink ist nicht so aufdringlich wie bei Social Gallery Lite. Mit diesem PlugIn können einzelne Bilder aus einer Galerie auf Facebook geteilt, kommentiert oder an Facebook-Freunde als Nachricht versendet werden und man kann sogar Personen auf Bildern taggen. Das Plugin erzeugt eine eindeutige URL für alle Bilder, die das Teilen sehr einfach macht.

Foobox (kostenpflichtig)Beispiel des Foobox-Plugins für WordPress

Foobox kostet als Einzellizenz 27 Dollar und wurde speziell für die Darstellung von Bildern auf mobilen Endgeräten entwickelt. Es unterstützt Google+, Twitter, Facebook, Pinterest, LinkedIn, Buffer und den Versand per E-Mail. Es kann direkt in die Standard WordPress-Galerie integriert werden und ist auch kompatibel zu NextGEN. Es hat eine OpenGraph Meta Daten Integration, damit beim Teilen auf Facebook auch das richtige Bild dargestellt wird, ist SEO-freundlich, die Social Icons können beliebig positioniert werden und vieles mehr.

Denkt Ihr darüber nach, ein kostenpflichtiges Plugin zu wählen, dann ist Foobox unserer Meinung nach die erste Wahl. Es hat eine sehr schöne graphische Ausgabe und hat zahlreiche Funktionen um das Design an den eigenen Blog anzupassen.

Weitere Plugins

Flexo Social Gallery (kostenlos)

Benötigt NextGEN Gallery und Flexo Facebook Manager. Ähnlich wie Social Gallery und Gallery Share. http://www.flexostudio.com/flexo-social-gallery.html

Epic Gallery (kostenpflichtig)

Unterstützt Facebook, Twitter, und Pinterest. Kompatibel mit NextGEN. Responsive.
Preis: 21 Dollar http://codecanyon.net/item/epic-gallery-wordpress-plugin/4126463?ref=News001

Share My Gallery (kostenpflichtig)

Unterstützt Google+, Pinterest, Twitter und Facebook. Kompatibel mit NextGEN. Responsiv, aber Sharing Buttons werden auf kleineren Screens nicht mehr angezeigt. Die Social Buttons werden bei Foobox wesentlich schöner präsentiert.
Preis: 18 Dollar. http://sharemygallery.com/

Fazit

Social Sharing Integration in Bildern ist ein nützliches Instrument, um neue Leser für Euren Blog zu gewinnen. Ob Ihr dafür auf eine kostenpflichtige Variante zurückgreift, die mehrere Social Networks bedient oder ob Ihr besser ein kostenloses PlugIn für nur einen Social Media Kanal nutzt, hängt ganz davon ab wie intensiv ihr auf den einzelnen Plattformen tätig seit. Um erstmal die Resonanz zu testen, reicht für den Anfang ein kostenloses PlugIn für Euren wichtigsten Social Media Kanal völlig aus.

Nutzt Ihr auch schon Social Sharing Buttons in Eurer Galerie?

WordPress – Die besten Social Media-Plugins – Teil 1: Social Media Newsroom

Mit unserer neuen Reihe „WordPress – Die besten Social Media-Plugins“ wollen wir Euch in regelmäßigen Abständen WordPress-Plugins zum Thema Social Media vorstellen.

Wir starten heute mit: Social Media-Newsroom.
Es gehört mittlerweile zum Pflichtprogramm die eigenen Social Media-Kanäle auf der Webseite darzustellen bzw. Sharing-Möglichkeiten anzubieten. Meist passiert das über Social Bookmark-Buttons oder über die klassischen Facebook-, Twitter und auch Google+-Widgets auf der Startseite. Dort wird dann eine begrenzte Anzahl von Posts dargestellt und der User muss die einzelnen Kanäle anwählen, wenn er weitere Informationen wünscht. Das kann bei mehreren genutzten Plattformen schnell unübersichtlich werden. Daher geht seit einiger Zeit der Trend zum Social Media-Newsroom.

Nützliche WordPress Plugins - Social Media - Teil 1: Social Media-NewsroomsWas ist ein Social Media Newsroom?

Im Social Media Newsroom werden Social Media-Streams (Twitter, Facebook, YouTube,…), üblicherweise auf einer gesonderten Seite, gesammelt dargestellt. Hier kann der Besucher sich einen Überblick über alle aktuellen Social Media-Aktivitäten des Unternehmens verschaffen, ohne sich durch die einzelnen Social Media Networks durchklicken zu müssen.

Wie binde ich einen Social Media Newsroom in meine WordPress-Seite ein?

Für WordPress gibt es mittlerweile einige kostenfreie sowie kostenplichtige Plugins, mit denen man einen Social Media-Newsroom einbinden kann. Wir stellen Euch hier einige davon vor, welche wir selbst bei Kunden einsetzen und empfehlen können.

Social Stream Plugin (kostenpflichtig)

Bild des kostenpflichtigen Social Stream Plugins für WordPress

Social Stream ist ein Premium Plugin von codecanyon und kostet 14$. Der Social Stream kann als Network Wall, Full Page Wall, Random Order Wall oder als Rotating Feed List dargestellt werden und erlaubt die Anzeige mehrerer Profile. Social Stream unterstützt: Twitter, Facebook (nur Pages keine Profile!), Google+, YouTube, RSS Feed, Instagram, Pinterest, Delicious, Stumbleupon, Dribbble, Vimeo, Flickr, last.fm, Deviantart, und Tumblr. Einbindung auf einer Seite oder auch in einem Artikel möglich.

Die Konfiguration ist sehr einfach, denn bei den meisten Kanälen muss nur der Username eingegeben werden. Ausnahmen: Facebook und Google+. Für Facebook benötigt man die Seiten-ID. Zu beziehen unter https://graph.facebook.com/benutzername. Für Google+ muss ein API Key erstellt werden.: https://code.google.com/apis/console#access. Dort ein neues Projekt anlegen und in der Serviceliste den Button für “Google+ API” einschalten. Unter “API Access” ist dann der API Key zu finden und kann dann in das Social Stream Plugin eingefügt werden.

Eingebunden wird der Social Stream über Widgets oder per Shortcode, z.B.: [dc_social_wall id=“XXX“].

Ein optisch ansprechendes und leicht zu installierendes Plugin mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten. Es werden alle gängigen Social Networks unterstützt und 14$ belasten das Budget nur geringfügig.

Rebel Mouse (kostenlos)

Social Media Newsroom des Social Media Club Stuttgart (SMCST)

Rebelmouse unterstützt zur Zeit Facebook, Twitter, Instagramm, Flickr und Google+. Um Rebel Mouse in WordPress nutzen zu können, muss zunächst ein Account auf www.rebelmouse.com angelegt werden. Am Ende des Registrierungsprozesses wird dann ein Seitenname erstellt.

Das dazugehörige WordPress-Plugin findet man unter: http://wordpress.org/extend/plugins/rebelmouse-widget. Dieses wie gewohnt installieren und dann als Sidebar-Widget oder per Shortcode in einen Artikel oder eine Seite einbinden. [rebelmouse sitename=“DeinName“] Möchte man die Höhe der Ausgabe festlegen, ist dies auch per Shortcode möglich. [rebelmouse sitename=“DeinName“ h=“1500″ ] Im Widget oder Shortcode gibt man dann den erstellten Seitennamen ein.

Direkt m Rebelmouse-Account gibt es zahlreiche Optionen und Interaktionsmöglichkeiten. So können Beiträge verschoben, gelöscht, bearbeitet, neu gepostet oder für einen bestimmten Zeitraum deaktiviert werden. Es gibt verschiedene Standardlayouts und es können Statistiken zu jedem einzelnen Beitrag auf der Frontpage abgerufen werden. Der “Add Story”-Button ermöglicht ein direktes Veröffentlichen von neuen Beiträgen und über den “Stick-Button” kann jeder Nutzer einen Beitrag auf die eigene Seite einfügen.

Wichtig: Bei Rebel Mouse ist die Impressumspflicht zu beachten! Hierzu einfach in die Box oben links einen Link aufs Impressum einstellen.

Rebel Mouse gibt es zur Zeit nur als kostenlose Variante. Der Accountlink lautet immer “RebelMouse.com/DeinName”. Es sind aber kostenpflichtige Varianten in Planung, mit denen man einen personalisierten Link ohne den Rebel Mouse-Zusatz für Privatanwender (3$/ Woche) oder Unternehmen (3$/Monat) erzeugen kann.

Ein schönes, leicht zu bedienendes Tool um die eigene Webseite mit einem Social Newsroom aufzupeppen. Und das Ganze auch noch kostenlos! Für eine Live-Demo schaut auch einfach mal den Newsroom des Social Media Club Stuttgart an.  

Weitere Möglichkeiten

Tint (kostenlos)

Ähnlich Rebel Mouse wird bei Tint über einen Useraccount eine Social Stream-Sammlung erzeugt. Tint unterstützt Facebook, Twitter, Instagram, Youtube. Tumblr und Pinterest sind in Planung. In der kostenlosen Variante sind aber nur 2 Social Accounts bzw. Hashtags enthalten. Möchte man weitere hinzufügen zahlt man 10$/Monat für 5 Accounts/Hashtags oder 39$/Monat für zehn. Hier gibt es dazugehörige WordPress-Plugin. Die Einbindung erfolgt wie bei Rebel Mouse mit dem Benutzernamen per Shortcode oder über ein Widget.
Um einen Social Media Newsroom zu testen, lieber auf Rebel Mouse zurückgreifen. Das bietet mehr Funktionen und ist komplett kostenlos.

jQuery Socialist (kostenlos, mit Einschränkungen)

Wer auch mal gerne mit Quellcode arbeitet, kann sich an dem jQuery Socialist-Plugin versuchen. Socialist setzt jQuery ab Version 1.6 voraus. Es unterstützt Facebook, Twitter, LinkedIn, Google+, RSS Feeds, Pinterest, Tumblr, Craigslist, Instagram und weitere.

Der Stream wird in Echtzeit erzeugt und deshalb kann die Performance im Vergleich zu serverseitigen Lösungen langsam sein.

Wichtig: Socialist kann kostenlos kommerziell nur genutzt werden, wenn man auf die Grid-Ansicht verzichtet und die Streams in Listenoptik darstellen lässt.

Eine gute Anleitung zum Einbau findet Ihr hier, hier oder auch hier.

Fazit

Social Media Newsroom – Ein Must-Have?

Der “Social Media Newsroom” ist selbstverständlich kein Muss. Nutzt man aber die gängigen Social Networks, kann man damit dem Besucher der Seite als netten Service einen Überblick über alle Social Media Kanäle bieten.

Denkt Ihr darüber nach einen Social Media Newsroom einzusetzen oder verwendet Ihr schon einen?

XING-News: Nachrichtenbeschränkung, XING Talentmanager, Premium- & Recruiter-Account, XING vs. LinkedIn

Vergleich der XING-Mitgliedschaften, News XING Talentmanager, XING vs. LinkedIn, SocialMedia Institute

XING hat mal wieder klammheimlich einige Neuerungen und Änderungen an den Mitgliedschaften vorgenommen. Dieser Artikel soll für Aufklärung sorgenzweischen den verschiedenen XING-Mitgliedschaften sorgen. Ebenfalls werden hier die Beschränkungen der verschiedenen Accounts und die Neuerungen am XING Talentmanager aufgezeigt. Dies soll als Entscheidungshilfe für einen möglichen Abschluss dienen. (Letztes Update 01.09.2014)

Die Mitgliedschaften

Basis

Mit der kostenlosen Basis-Mitgliedschaft stehen Ihnen die Grundfunktionen von XING zur Verfügung. Sie haben ein Profil mit einem Gästebuch und können u.a. Kontakte einladen und verwalten oder Ihre Events über XING organisieren. (Quelle: XING)

  • Keine Anzeige der Profil-Besucher
  • Beschränkte Suchfunktionen (Zwar Zugriff auf alle Kategorien Unternehmen, Mitglieder, Gruppen, etc. aber keine speziellen Suchfilter möglich.)
  • Keine Möglichkeit an Nicht-Kontakte eine Nachricht zu schrieben (Nachrichtenversand nur an direkte Kontakte)
  • Zeichenbeschränkung bei Kontaktanfragen auf 300.
  • ACHTUNG! Nur noch max. 50 Gruppen-Einladungen am Tag

Premium

Mit der Premium-Mitgliedschaft bei XING erhalten Sie Zugang zu exklusiven Features zum professionellen Netzwerken. Diese Mitgliedschaft ist kostenpflichtig. (Quelle: XING)

  • Kosten: Preiserhöhung! 5,95 €/Monat bei 12 Monaten Laufzeit; 4,95 €/Monat bei 24 Monaten Laufzeit
  • Beschränkungen: Seit September 2013 und damit dem Start des XING-Talentmanagers, sind die Anzahl der Nachrichten an Nicht-Kontakte auf 20/Monat beschränkt. Premium-Accounts die bereits vor diesem Datum bestanden dürfen 20 Nachrichten/Tag an Nicht-Kontakte senden.
  • Bonussystem: Bei dem Werben von sieben Neumitgliedern auf XING erhält man einen Monat Premium-Mitgliedschaft gratis.
  • Premium-Mitglieder können Kontaktanfragen mit max. 600 Zeichen versenden.
  • Achtung nur noch max. 50 Gruppen-Einladungen am Tag möglich (Statt bisher 200!)
  • Grenze unbestätigte Kontaktanfragen: 100 St. (Statt bisher 50)
  • Posten von gleichen Beiträgen in unterschiedlichen Foren nicht erlaubt – Trick: Jeweils ein weiteres Leerzeichen vor jedem Post einfügen oder Titel abändern.
  • 300 Personen können auf Merken gesetzt werden.
  • Einladung zur XING-Premium-Mitgliedschaft
  • Weitere Vorteile

Eine komplette Übersicht der Unterschiede zwischen Basis- und Premium-XING-Mitgliedschaft in folgendem Screenshot von der XING-Website:

Vergleich Basis- und Premium Mitgliedschaft-XING

Recruiter

Der Recruiter-Account ist mittlerweile nicht mehr buchbar. Seit der Einführung des XING-Talentmanagers (XTM) wurde diese Möglichkeit der Mitgliedschaft abgeschaft. Folgende Features haben alle davor gebuchten Recruiter-Accounts.

  • Volle Suchfunktionen
  • Nachrichten an Nicht-Kontakte: 75/Tag
  • Speichern von Suchagenten (50 St.)
  • + die Vorteile der Premium-Mitgliedschaft
  • (Wird nicht mehr Angeboten)

XING Talentmanager (XTM)

Seit September 2012 gibt es den XING Talentmanager. Besonders im Social Recruiting-Umfeld soll und macht dieser Account immer mehr Sinn. Folgende Vorteile, neben einer Premium-Mitgliedschaft welche man beim Abschluss eines XING-Talentmanagers bei einem Preis zw. 250-300 €/Monat zusätzlich erhält, hat der XTM:

  • Versand von Nachrichten an Nicht-Kontakte: 1.020 St. / Monat. (1.000 vom XTM + 20 Premium-Mitgliedschaft)
  • Alle Vorteile der Recruiting Mitgliedschaft und folgende weitere Features
  • Einordnung von Kandidaten in Projekten mit Status und der Möglichkeit zum Sharen mit dem Team.
  • Zusammenarbeit im Team möglich, Einblick in den Kandidatenstatus, Notizen- und Nachrichtenverlauf anderer Teammitglieder.
  • Anonymisierte Ansicht von Kandidatenprofilen
  • Mehr Informationen auf der XING Talentmanager-Seite.

Weitere Informationen zu unserem Test mit dem Talentmanager finden sich hier.

Welche Mitgliedschaft für wen?!

Mit der Basis-Mitgliedschaft ist man auf XING doch sehr eingeschränkt und kommt bei seinen Business Aktivitäten, Nutzung von XING z.B. als CRM, Kontaktbuch, etc., schnell an seine Grenzen. Der Premium-Account macht hier sehr viel mehr Sinn. So lassen sich Kontaktnetzwerke ausbauen, Profile scouten und viele Vorteile Bonusprogramm, Unternehmensprofile, usw. nutzen. Für 5-6 € / Monat, steuerlich absetzbar wenn nur beruflich genutzt, lässt sich damit schon einiges Anfangen. Die doch sehr beschränkte Nachrichten-Anzahl an Nicht-Kontakte kann nur umgangen werden, indem man die Anzahl der Kontaktanfragen auch nutzt und direkt versucht sich mit einer Person zu vernetzten, umso das Limit nicht unnötig zu belasten.

Da die Recruiting-Mitgliedschaft (ehemals 50 € / Mona) leider abgeschafft wurde, gibt es nunmehr die Möglichkeit den Talentmanager zu buchen. Dieser schlägt allerdings mit fast dem 5-6-fachen zu buche. Daher gut überlegen, ob man diese Geld in die Hand nehmen möchte. Unserer Meinung nach macht diese Mitgliedschaft nur im professionellen Rercuiting-Bereich Sinn, da doch (noch) einige Funktionen fehlen:

  • Verfall der gescouteten Kandidaten, Suchagenten und Notizen bei einem Wechsel zurück zur Premium-Mitgliedschaft (Informationen im XTm werden nach 4 Wochen gelöscht)
  • Keine Benachrichtigung über neue Nachrichten per Mail oder im Premium-XING-Profil (Da losgelöste Plattform)
  • Weitere fehlenden Funktionen, wie Mails nach ungelesenen sortieren, etc.
  • (Noch) sehr teuer!

 

XING vs. LinkedIn?!

Hier sei nur kurz erwähnt, dass XING das wichtigste deutsche Social Business Netzwerk ist und die Mehrheit der mehr als 6 Millionen Mitglieder aus der D/A/CH-Region stammen. LinkedIn hat gerade im internationalen Business Umfeld seine Stärken. Fragen Sie sich also, wo ist die Mehrheit meiner Geschäftspartner angesiedelt und auch angemeldet.

Tipp: Bei XING eine Premium-Mitgliedschaft abschließen und bei LinkedIn erstmal mit einem kostenlosen Account testen. Einen sehr guten Vergleich wie weit man mit 0 € bei XING- vs. LinkedIn-Accounts kommt hat Stephan Koß in seinem Blog geschrieben.

-> Hinweis: Auch bei LinkedIn gibt es eine Nachrichten-Begrenzung, dass ist der aktuelle Stand.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Entscheidung, Coaching Sie bei der Einführung einer Strategie oder machen Ihr Recruiting-, Vertriebs- und Marketing-Team in Sachen Social Media fit.

Weitere Artikel über die neuen XING-Gruppen und das XING-Impressum finden sich hier.

Erstellung von Facebook Werbeanzeigen – Promoted Posts (Teil 3)

 

In den ersten zwei Teilen haben wir gezeigt was man grundsätzlich bei Facebook Ad´s beachten muss und wie die eigene Werbekampagne auf Facebook erstellt werden kann. Nun erklären wir als letzten Teil unserer Serie die Promoted Posts. -> Promoted Post sind jetzt bereits für Facebook-Seiten ab 100 Fans verfügbar!

Was sind Promoted Posts?

“Promoted Posts” ist der neue Name für die Page Post Ad´s, sie sind für Facebookseiten mit 400 – 100.000 Fans verfügbar. (Quelle) Es handelt sich also nicht um eine neue Werbeform sondern lediglich um eine Vereinfachung der Page Post Ad. Ein einzelner Post kann mithilfe von Promoted Posts öfters und länger im Newsfeed dargestellt werden, und erreicht somit mehr Nutzer als ein gewöhnlicher Post. Dies ist eine gute Möglichkeit, um mit seinem Post mehr Aufregung zu erzielen, da die Konkurrenz im Newsfeed durch schnelle Aktualisierung groß ist.

Wie erstelle ich einen Promoted Post?

Promoted Posts können automatisch in Auftrag gegeben werden, indem man beim Erstellen eines neuen Post unten, neben dem Feld “Posten”, auf “Bewerben” klickt.

Danach kann die gewünschte Reichweite eingestellt werden. Unter Budget werden die genaue Kosten und die damit zu erzielende Reichweite gezeigt. Desweiteren kann auch entschieden werden, ob der Post nur Fans oder auch den Freunden der Fans angezeigt wird.

Welche Meldungen können promoted werden?

Es kann jeder Inhalt durch einen Promoted Post in seiner Reichweite verstärkt werden, egal ob es sich um einen Link, Bild, Video oder Frage handelt. Er muss nur vom jeweiligen Seitenadministrator erstellt werden.

Wie kann ich den Erfolg messen?

Durch die “Post-View-Statistik” kann der Erfolg des Promoted Post hinsichtlich der organischen bzw. viralen Reichweite analysiert werden. Es wird auch der Promoted Post dem erfolgreichsten Unternehmenspost gegenüber gestellt umso ein besseres Gespür für den Erfolg zu geben. Nach dem Ende der Promoted Post Kampagne lässt sich diese Statistik genau an dem Punkt aufrufen, an dem zuletzt noch der “Bewerben” Button stand.

Ihr könnt euch zur Zeit auch unter https://www.facebook.com/FacebookMarketingkonzepte/app_286529258123173 anmelden und einen 30€ Gutschein für Werbeanzeigen von Facebook sichern. Hierzu müsst ihr nur 3 Vorraussetzungen mit eurer Seite erfüllen. Ihr braucht mehr wie 50 Likes, musst ein kleines oder mittelständisches Unternehmen sein und dein Unternehmen soll in Deutschland ansässig sein,  Falls ihr es schafft bis zum 31.12.2012 100 Fans dazu zu bekommen, gibt es sogar noch 70€ obendrauf. ACHTUNG: Aktion leider beendet, aber immer mal wieder einen Blick darauf werfen, eventuell wird es eine neue Aktion geben.

Fazit der Serie “Facebook Ad’s“

Werbung auf Facebook kann ein Interessantes Tool sein um sich schnell eine Fanbase aufzubauen. Es sind einige Dinge dabei zu beachten, damit die Kampagne nicht Ihre die erhoffte Wirkung verfehlt. Besonders mit den gesponserten Meldungen konnten wir beim Social Media Club Stuttgart innerhalb weniger Wochen die Fanzahlen und Interaktionen verdoppeln.

Weitere lesenswerte Seiten und Artikel:

 

Welche Arten bzw. Einstellungen sind für Euch bei Facebook Werbeanzeigen die Favoriten?

Hier geht´s zu den anderen Teilen der Serie:

Teil 1 – Facebook Werbeanzeigen, alles was man dazu Wissen sollte
Teil 2 – Facebook Werbeanzeigen, Facebook Ad’s-Erstellung