Enterprise 2.0 – oder Social Practice ist Best Practice

Enterprise 2.0 - Best Practice Beispiele

Namen wie Connect.BASF stehen stellvertretend für Best Practice Beispiele im Bereich Enterprise 2.0. Aber auch die Implementierung von Microblogging Tools oder CEO Blogs sind wichtig für die Transformation hin zum Enterprise 2.0 Unternehmen.

Im letzten Teil der Blogserie zum Thema Enterprise 2.0 werden einige herausragende Praxisbeispiele bezüglich der internen Verwendung von Sozialen Medien vorgestellt. Diese werden oftmals unter dem Namen “Leuchttürme“ zusammengefasst, da sie “hell” am Social Media Firmament erstrahlen und für andere Unternehmen wegweisend sind, wie echte Leuchttürme eben.

“Connect.BASF” – oder BASF verbindet sich

Bereits 2008 führte BASF eine unternehmensweite Enterprise 2.0 Plattform namens “connect. BASF” für 30.000 Mitarbeiter ein. Ziel war es Wissen über Abteilungsgrenzen hinweg auszutauschen sowie besser zusammen zu arbeiten. Getreu dem Unternehmensprinzip: “Wir sind ein Team”. Eng verbunden mit der von BASF gewählten Social Media Strategie waren folgende drei Oberziele:

  • Aktive Nutzung: Nicht die technische Bereitstellung, sondern die aktive Nutzung durch die Mitarbeiter steht im Fokus
  • Ein Netzwerk: Implementierung von “connect. BASF” als die unternehmensweite Kommunikations- und Kollaborationsplattform (keine Insellösungen)
  • Wertertrag: Gemeinsam mit den Nutzern sollen Best Practice Beispiele entwickelt werden, um damit die Effizienz des Unternehmens zu steigern

Das interdisziplinäre Projektteam wurde von der internen Marketing- und Sales-Initiative geleitet. Zudem waren Vertreter aus den Bereichen Kommunikation und Innovationsmanagement sowie später mehrere IT-Disziplinen, HR sowie Forschung und Entwicklung involviert. Des Weiteren fand zu Beginn eine Stakeholder-Analyse statt, um alle Interessen der unterschiedlichen Anspruchsgruppen im Zuge der Einführung von “connect.BASF” zu berücksichtigen.

Zunächst gab es eine Pilotphase an der 1.000 Mitarbeiter beteiligt waren. In dieser konnte demonstriert werden, wie selbstverständlich sich Vernetzung und Wissensaustausch über die Organisationsgrenzen hinweg etablieren. Zudem wurde bereits aktiv die Implementierung von Experten-Communities vorangetrieben. Auf Grund der Bereitstellung von fachspezifischem sowie relevantem Content war die Plattform von Anfang an von hohem Interesse für die Mitarbeiter.

Die Zahlen scheinen BASF Recht zu geben. Bereits im März 2012 waren über 30.000 Mitarbeiter bei “connect.BASF” angemeldet und rund 53 Prozent der Mitarbeiter waren Mitglied einer oder mehrerer der 2.300 Communities. Dies stellt ein Indiz für die aktive Nutzung von connect.BASF dar. Laut Dr. CheeChin Lee, Enterprise Community Manager BASF, lassen sich die vorhandenen Communities in folgende Kategorien clustern:

  • Communities of Expertise (Expertennetze und Berufsgruppen)
  • Communities of Interest (Social Networking Gruppen)
  • Communities of Engagement (Unternehmensweite Initiativen und Unternehmenseinheiten)
  • Communities of Practice (Arbeitsgruppen und Projektteams)

Das Case-Paper von BASF gibt es hier. (PDF)

Alcatel-Lucent – oder gelebtes Social Business

Auch bei Alcatel-Lucent stand die verbesserte Kommunikation über mehrere Zeitzonen hinweg im Fokus der Social Media Einführung. Bereits 2008 meldete sich der der damalige Alcatel-Lucent-Chef Steve beim Microblogging-Tool Yammer an und lud die Mitarbeiter in “sein Netzwerk” ein. Die Kommunikation via Yammer war rein freiwilliger Natur, dennoch waren nach einiger Zeit 9.300 Mitarbeiter in Yammer aktiv.  Manche Mitarbeiter behaupten gar, dass ihnen Yammer drei Tage erspart hätte, in denen sie sonst nach dem richtigen Ansprechpartner gesucht hätten. Auf Grund der positiven Resonanz stieg Alcatel-Lucent auf die “vollwertige” Social Business Plattform Jive um und setzte die Social Business Erfolgsgeschichte fort.

Know How! AG –  “yammert” los

Die Stuttgarter Know How! AG führte vor zwei Jahren das Microblogging-Tool Yammer für die interne Kommunikation ein. Zunächst gab es eine so genannte Erprobungsphase, danach folgte der unternehmensweite Roll-Out. Die Kommunikation mit Yammer basierte auf freiwilliger Basis: Dies regelte sich dadurch, dass diejenigen, die nicht in Yammer aktiv waren, von den neuesten Informationen “abgeschnitten” waren und somit neugierig auf das Tool wurden.

Zurzeit gibt es 40 aktive Gruppen, im Schnitt ist jeder Mitarbeiter in zwei bis drei Gruppen aktiv. Yammer wird unter anderem zur Vorstellung von neuen Mitarbeitern zu Beginn des Onboardings verwendet.  Den “Neuen“ wird damit sofort ein Gesicht verliehen. Des Weiteren werden Informationen über den Messeauftritt oder ähnliches einem größerem Publikum zugänglich gemacht, dadurch steigt die Interaktion der Mitarbeiter untereinander.  Die internen Emails konnten um ca. 70 Prozent reduziert werden, so Yvonne Seibold, Projektleiterin bei der Know How! AG. Für Martin Kundt, Vorstand der Know How! AG, überwiegen die Vorteile: “Noch nie zuvor wusste ich soviel über das Unternehmen”. Zudem wurde durch den Einsatz von Yammer die Reaktionsgeschwindigkeit der internen Prozesse erhöht sowie das Wir-Gefühl gestärkt.

Einen informativen Vortrag dazu hielt die Know How! AG beim 12. Pro-Circle des Social Media Club Stuttgart, ein Protokoll.

CEO Blogs – Wenn der “Kapitän” bloggt

Klar, es gibt nicht den einen CEO Blog, dennoch haben sich CEO Blogs im Allgemeinen als positives Beispiel für die (interne) Nutzung von Sozialen Medien herauskristallisiert. Charakteristisch für CEO Blogs ist, dass der CEO oder ein Vorstandsmitglied mit starkem Unternehmensbezug über anstehende Veränderungen und ähnliches schreibt. CEO Blogs machen jedoch nur dann Sinn, wenn der jeweilige CEO sich auch die Zeit zum Bloggen nimmt und wenn die Inhalte nicht von der Unternehmenskommunikation generiert werden. Dies inkludiert, dass ein CEO Blog insbesondere vom Faktor Authenitizität und Glaubwürdigkeit lebt.

Als bemerkenswertes Beispiel im diesem Zusammenhang wird oft der Blog von Randy Tinseth, Vice President von Boeing Commercial Airplanes in Seattle genannt. In seinem Blog berichtet er auf spritzige Weise aus nächster Nähe von seinen Geschäftsreisen- und Terminen. Das danken ihm seine treuen Leser mit zahlreichen Kommentaren.

Auf dem deutschen “Markt” gibt es bisher wenig nennenswerte Beispiele. Oft wird jedoch der interne CIO Blog von Daimler oder die Statements von Rene Oberman im Corporate Blog der Telekom und von Prof. Dieter Kempf im DATEV-Blog als  positive „Leuchttürme“ der deutschen „bloggenden“ CEO Szene angeführt.

Hier finden Sie eine Auswahl an lesenswerten CEO Blogs (to be continued)

Kennt ihr weitere Best Practice Beispiele im Enterprise 2.0 Umfeld?

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Facebook Sicherheitseinstellungen – Öffentlich vs. Privat

Facebook Sicherheitseinstellungen für die neue Graph Search

Die Facebook Sicherheitseinstellungen sind immer wieder im Gespräch – Öffentlich vs. Privat. Stetig entwickelt sich Facebook weiter und damit auch die Konfigurationsmöglichkeiten. Folgendes erschreckendes Ergebnis, zeigt das hier noch einiges an Nachholbedarf vorhanden ist:

„(…) After all, more than a quarter of Facebook, users share information with an audience much wider than their social circle. And 13 million users haven’t even touched their privacy settings.“ (Quelle)

Um diese hohe Zahl der Nutzer zu minimieren und für ein höheres Sicherheitsgefüge auf Facebook zu sorgen, dieser Blogbeitrag, rund um das Thema Facebook und die (richtigen) Sicherheitseinstellungen.

Mit der Einführung des neuen Facebook Graph-Search und den neuen Facebook-Profilen empfiehlt es sich gleich doppelt, die aktuellen Sicherheitseinstellungen zu überprüfen.

Updates

Los geht’s über das in der rechten Ecke eingeblendete graue Zahnrad -> Kontoeinstellungen

1. Allgemeine Einstellungen

Facebook - Allgemeine Sicherheitseinstellungen

Facebook – Allgemeine Sicherheitseinstellungen

2. Sicherheitseinstellungen

Sicherheitseinstellungen auf Facebook

Sicherheitseinstellungen auf Facebook

Diese Punkte sind eigentlich selbsterklärend. Nur zwei Anmerkungen, ab und an einen Blick auf die aktiven Sitzungen werfen und beenden, es kann immer mal passieren, dass man sich auf einem fremden PC auf Facebook einloggt und vergisst sich wieder abzumelden. Ebenfalls ist dies ein Indiz für einen möglichen Account-Hack.

Mit Klick auf „Deaktiviere dein Konto“ gelangt man auf die Seite zum Löschen des Facebook-Kontos.

3. Privatsphäre-Einstellung

Unter “Privatsphäre-Einstellungen” auf “Werbeanzeigen, Anwendungen und Websites” klicken.

3.1 Wer kann zukünftige Beiträge sehen? (Standardeinstellung)

Im ersten Schritt legen wir fest, welche Personen zukünftig den neuen Post sehen sollen. Diese Standardeinstellung kann auch noch nachträglich und individuell bei jedem Post geändert werden.

Hier empfiehlt sich zum Beispiel die Einstellung -> Benutzerdefiniert -> Freunde und Geschäftskontakte auszuschließen. Dafür beim Hinzufügen eines neuen Kontaktes eine Liste z.B. mit dem Namen „Business“ anlegen und konsequent einzusortieren. Dies geht auch nachträglich über das eigene Profil -> Freunde und dann über den kleinen grauen Kasten fahren und in die Geschäftsliste einsortieren.

Listenfunktion bei Facebook

Listenfunktion bei Facebook

3.2 Aktivitätenprotokoll

Mittels dieser Auflistung kann man ganz einfach seine gesamten Facebook-Aktivitäten nachvollziehen. Postings und Aktionen lassen sich gezielt nach verschiedenen Arten und Aktionen filtern und so relativ übersichtlich verbergen, löschen, hervorheben, abbrechen, etc.

3.3 Alte Beiträge beschränken

Mit dieser Funktion kann man sich das unter Umständen stundenlange durchsuchen des Aktivitätenprotokolls sparen, indem durch anklicken des „Alte Beiträge beschränken“-Buttons, alle bis dato öffentlich geposteten Beiträge auf „Freunde“ beschränkt werden. (Dieser Button kann regelmäßig genutzt werden, speziell zum Beispiel vor einer Bewerbung..)

3.4 Auffindbarkeit per Email oder Telefonnummer

Mit der Einstellung „Wer kann mich finden“, ist es möglich einen Kontakt mittels Email-Adresse oder Telefonnummer zu finden. Wählen kann man hier zwischen Freunde, Freunde von Freunden und Alle. Meiner Meinung nach, kann jemand dem ich meine Handynummer gegeben habe mich auch auf Facebook finden.

3.5 Auffindbarkeit in Suchmaschinen

Damit das eigene Facebook-Profil nicht in der Suchmaschine gefunden werden kann, hier einfach das Häkchen entfernen. Hinweis: Sollte z.B. Google das eigene Facebook-Profil bereits gelistet haben, kann es mitunter einige Zeit dauern, bis der Link wieder aus dem Index verschwindet.

4. Chronik und Markierungseinstellungen

4.1 Wer darf auf meine Chronik schreiben?

In dieser Sektion lässt sich explizit einstellen, wer auf die eigene Chronik schreiben darf. Hier empfiehlt sich unter Punkt eins: Freunde mit der Einstellung im nächsten Feld: Beiträge vorher freigeben -> „Aktivieren“ (Beachten sollte man hier nur, dass es sich um die eigene Chronik handelt, im Newsfeed des Freundes werden Verlinkungen weiterhin angezeigt.

4.2 Wer kann Einträge in meiner Chronik sehen?

Mit die wichtigsten Einstellung, zur Sichtbarkeit von Beiträgen für Dritte. Zunächst sollte man einfach per Klick auf „Anzeigen aus der Sicht von..“, dass eigene Profil anschauen, wie es ein „Nicht-Kontakt“ zu sehen bekommt. Überrascht was hier Dritte zu sehen bekommen?! Dann ran an die Einstellungen:

  • Wer kann Beiträge sehen in denen du markiert wurdest? Hier empfehlen sich die gleichen Einstellungen wie bei den „zukünftigen Beiträgen“ (Punkt 3.1) vorzunehmen -> Benutzerdefiniert -> Freunde aber Geschäftskontakte auszuschließen.
  • Wer kann Beiträge sehen, die andere mir an die Chronik posten? (Gleichen Einstellung wie bei vorheriger Frage.)

4.3 Markierungseinstellungen

Hier sollten nochmals speziell die Sichtbarkeits- und Erlaubniseinstellungen für Markierungen überprüft werden. Auch wie in Punkt 4.1 empfiehlt sich hier, Markierungen vor Veröffentlichung auf der eigenen Chronik, freizugeben. (So kann man z.B. umgehen, dass Freunde einen unabsichtlich oder gewollt, an einem unpassenden Ort/Zeit verlinken.)

4.4 Wer kann noch, außer den verlinkten Personen, die eigenen Markierungen sehen?

Grundsätzlich wird man für alle verlinkten Personen sichtbar, welche in einem Beitrag getaggt sind. Hier können weitere Personen hinzugefügt werden. Empfehlung: Benutzerdefiniert -> Freunde aber Geschäftskontakte ausschließen.

4.5 Markierungsvorschläge für neue Fotos

Bei einigen schon freigeschaltet, kann mit Hilfe dieser Funktion eingestellt werden, ob bei neu hochgeladenen Fotos, auf denen man selbst zu sehen ist, automatisch eine Verlinkung vorgeschlagen werden soll, oder eben nicht.

5. Die wichtigsten Einstellungen im Reiter „Blockierungen verwalten“

Blockierungseinstellungen von Nutzern auf Facebook

Blockierungseinstellungen von Nutzern auf Facebook

5.1 Eingeschränkte Liste

Dies ist eine der wichtigsten Einstellungen. Besonders beim hinzufügen unbekannter Personen, sollte darauf geachtet werden, dass diese auf die „Eingeschränkt Liste“ gesetzt werden. (Siehe 3.1) – Diese Personen sehen dann wirklich nur das was speziell „öffentlich“ geteilt wird.

5.2 Nutzer blockieren

Wenn man eine Person auf Facebook blockiert, kann diese zukünftig keine Freundschaftsanfrage mehr stellen, geschweige denn mit einem interagieren. Ausnahmen sind hier nur Spiele, die gemeinsam genutzt werden.

Als weitere Einstellungen hat man unter diesem Menüpunkt die Möglichkeit, folgendes zu sperren:

  • Anwendungsanfragen von Personen
  • Veranstaltungseinladungen von Personen
  • Anwendungen

Dazu einfach den Namen der Person oder der Anwendung eintragen und erscheinende Auswahl anklicken.

6. Abonnenteneinstellungen

Auch eine wichtige Einstellung ist die „Abonnenteneinstellung“. Hier kann man festlegen ob einem Personen folgen dürfen, welche keine Freunde sind und werden, und alle öffentlichen Beiträge sehen können. Wenn man diese nicht möchte, einfach den Hacken bei „Abonnieren aktivieren“ entfernen.

Hilfreich ist diese Person, wenn man seine eigene Reputation erweitern und öffentliche Beiträge noch viraler publizieren möchte. Dies funktioniert ähnlich wie dem „Follow-Button“ bei Twitter. D.h. man kann Personen folgen, ohne mit ihnen befreundet zu sein, noch das diese Person einem zurück folgt. Eingeschränkt werden kann hier noch, ob Abonnenten die Beiträge kommentieren können oder nicht.

7. Anwendungseinstellungen

Besonders bei einer immer steigenden Anzahl an Apps, gilt es hier ab und zu einen Blick auf die Einstellungen zu werfen. Generell kann man mit der „Anwendungen, die du verwendest“-Einstellung das sogenannte „Social Login“ deaktivieren. Dann fällt allerdings die Möglichkeit weg, sich einfach und schnell bei immer mehr Onlineportalen anzumelden. Hier bleibt dann die Eingabe im Registrierungsformular erspart.

Anwendungseinstellungen auf Facebook

Anwendungseinstellungen auf Facebook

Weiterhin sollten mittels des rot eingekastelten „X“ immer wieder nicht mehr verwendete Anwendungen entfernt werden. Ebenso sollte bei dauerhaft genutzten Apps über den Punkt „Bearbeiten“ hin und wieder die Berechtigungen überprüft werden und die Sichtbarkeit auf der eigenen Timeline festgelegt werden.

WICHTIG

Aber nicht nur selbst installiert man ab und an eine Anwendung auch die Facebook-Freunde nutzen Apps, die nicht selten auch auf die Daten der Freunde und damit auch der eigenen zugreifen. Deshalb ist es essentiell, dass hier sowenig Informationen erlaubt werden, wie nur möglich. Ich selbst gebe hier nur meine Biografie frei, die ich bereits öffentlich in meinem Profil anbiete.

Berechtigung von Anwendungen auf Facebook

Berechtigung von Anwendungen auf Facebook

8. Facebook-Werbeanzeigen

Besonders im Punkt „Website Dritter“ sollte die Nutzung der eigenen Facebook-Daten untersagt werden. Ansonsten bekommt Facebook die Erlaubnis, die eigenen Daten an Dritte weiterzugeben. Bearbeiten -> Niemand.

Und auch im nächsten Punkt kann man personalisierte Werbung verbieten.

Infografik was man für die neue Graph Search darüber hinaus ändern sollte: „How Graph Search affects your privacy“

und eine Studie zu „Security for Social Networking“ von PwC

9. Tools zur Überprüfung der Sicherheit

  • Secure.me: analysiert das Facebook-Profil und warnt vor Bedrohungen
  • Facebook Security: Tipps und Einstellungsmöglichkeiten von Facebook selbst
  • Disconnect.me: Add-On für den Mozilla Firefox Browser zur Unterbindung von Social Traffic / Cookies, etc.
  • Friend-inspector: Mit der App kann man spielerisch herausfinden, wie gut man das eigene Facebook-Profil und dessen Sicherheitseinstellungen kennt. Ebenfalls werden Verbesserungsvorschläge gegeben.
  • Friendlist -> Listen-Management mit Hilfe dieses Tools kann man sehr einfach und schnell Freunde in verschiedene Listen sortieren, ohne diese einzeln durchklicken zu müssen.

Facebook Sicherheitseinstellungen für die neue Graph SearchLeiten Sie diese Anleitung an Ihre Mitarbeiter / Kinder weiter, geben Sie ihnen diese Tipps an die Hand und machen Sie Ihre Mitarbeiter/Kinder sicherer im Umgang mit Facebook. Dann fällt es den Mitarbeitern/Kinder eventuell auch leichter Ihre Unternehmensseite mit einem „Gefällt mir“ zu markieren und mit in Interaktion zu treten. (Dieser Artikel wird laufend ergänzt, da bereits jetzt in der englischen Version, weitere neue Einstellungen möglich sind, welche demnächst auch in Deutschland ausgerollt werden.) Hier können Sie sich diese Anleitung als PDF zur Weitergabe an Ihre Mitarbeiter herunterladen.

Ps: Wir bieten spezielle Workshops für Mitarbeiter im Unternehmen oder für Sie als Eltern an. Anfragen gerne via Kontakt.

Weitere nützlicher Link

Social Software oder das 1×1 der internen Kommunikation

enterprise2.0_socialsoftware

Wikis, Foren oder (Micro)-Blogs finden immer häufiger Anwendung in der Unternehmenspraxis. Oftmals werden die unterschiedlichen Social Software Anwendungen auch auf einer einzigen Plattform gebündelt. Grund genug diese Tools näher vorzustellen.

Social Software? Manch einer mag sich fragen, wie kann denn eine Software sozial sein? Der Zusatz “social” drückt in diesem Zusammenhang aus, dass die Software für die jeweilige Nutzergruppe (Funktionsbereiche, Abteilungen, Teams etc.) konzipiert ist. Durch wenige Klicks können die Mitarbeiter die einzelnen Anwendungen individuell gestalten. Dadurch wird die Kommunikation, Interaktion und Kollaboration zwischen verschiedenen Abteilungen, Geschäftsbereichen und Standorten verbessert und der zunehmenden Dezentralisierung von Wissen entgegengewirkt. Im Nachfolgenden soll die unterschiedlichen Tools kurz vorgestellt werden.

Forum – Diskussionen am laufenden Thread

Beim Wort “Forum” denkt so manch einer an das bekannteste Forum der Antike, das sogenannte „Forum Romanum“. Ein Platz auf dem die Bürger Roms über Politik, Wirtschaft sowie Alltagsprobleme diskutierten und ein direkter Informationsaustausch erfolgte. Analog dazu funktioniert auch ein “modernes” Forum.

Die Mitarbeiter können Fragen zu relevanten fachspezifischen Themen stellen sowie Ideen austauchen. Dadurch, dass die Fragen und Antworten für alle berechtigten Mitarbeiter jederzeit einsehbar sind, können die Mitarbeiter vom Fachwissen anderer “Experten” profitieren. Durch die Nutzung von Diskussionsforen können im Vergleich zur klassischen Emailkonversation schneller und effizienter Problemlösungen generiert werden sowie Doppelarbeiten vermieden werden.

Wiki – “schnell” zu effizientem Wissensmanagement

Fast jeder kennt heute das von Larry Sanger und Jimmy Wales initiierte Online-Lexikon „Wikipedia“. Doch nur wenige Menschen wissen, dass der Begriff auf das hawaiische Wort „wiki“ zurückgeht und übersetzt „schnell“ bedeutet.

Die Schnelligkeit ist auch eines der Hauptvorteile eines Wikis: Die jeweiligen Mitarbeiter können dank der Wiki-Technik webbasiert ohne Programmiersprachkenntnisse gemeinschaftlich an aktuellen Projekten arbeiten (vergleichbar zu Google Docs) . Dadurch kann (Projekt)-Wissen von Beginn an dokumentiert und effektiv verwaltet werden. Es gehen somit weniger Informationen verloren.

Zudem wird durch die Nutzung von Wikis der soziale Austausch der Mitarbeiter untereinander gefördert, das jeweilige (Projekt)-Wissen wird „vergemeinschaftet“ und die jeweiligen Wissensträger miteinander vernetzt. Dies beinhaltet einen neuen Ansatz des Wissensmanagements: Von nun an haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit ihr Wissen einzubringen (Botton-Up Ansatz) und nicht nur einige auserwählte (Top-Down Ansatz).

Blog – ich blogge, also bin ich

Viele Unternehmen nutzten bereits (Corporate) Blogs für die externe Unternehmenskommunikation, doch auch die Effektivität der internen Kommunikation lässt sich durch die Verwendung von themenspezifischen Blogs deutlich steigern. Dies liegt darin begründet, dass sich Blogeinträge im Gegensatz zu Emails durch entsprechende „Tags“ kategorisieren lassen. Somit sind sie für alle berechtigten Mitarbeiter jederzeit auffindbar und können nicht in einem Email-Postfach eines Mitarbeiters “verloren” gehen.

Für den Erfolg eines internen Blogs ist es wichtig, dass innerhalb des Blogs kontinuierlich Informationen ausgetauscht werden. Nur so wird der Blog am Leben erhalten und kann seine volle Schlagkraft entfalten. Es gilt die einfache Regel: je aktueller und exklusiver die vorhandenen Informationen, umso attraktiver ist dies für den jeweiligen Mitarbeiterkreis. Es gibt  bereits einige Unternehmen, die (Micro) Blogging erfolgreich einsetzen (Mehr dazu im Kapitel Best-Practice).  Software Anbieter wieYammer, Wordpress,  Swabr oder  Communote spielen in diesem Bereich eine wichtige Rolle.

Social Networking – von weak und strong Ties

Viele Unternehmen gehen immer mehr dazu über ihr Intranet in eine Social Networking Plattform “umzubauen”. Produktnamen, die in diesem Zusammenhang genannt werden sollten sind: IBM Connections, Microsoft Sharepoint und Jive.

Social Networking Plattformen bieten die Möglichkeit, persönliche Profile ähnlich eines kurzen CVs bei Linkedin oder Xin anzulegen. Die Mitarbeiter können sich dadurch untereinander sowie mit Inhalten (Content) vernetzen und aktiv ihre Kontakte zu pflegen.  Das Potenzial von sozialen Netzwerken liegt insbesondere in den so genannten „Kontakten zweiten Grades“ oder “weak ties”. Ziel ist es, einen gemeinsamen Kontakt zu einer potenziellen Zielperson zu finden, diese Person kann womöglich den direkten Kontakt herstellen. Schwache Beziehungen bieten einige Vorteile gegenüber “strong ties” bezüglich der Reichweite der Informationsverbreitung. Durch die Incentivierung von “weak ties” wird der jeweilige  Mitarbeiter mit Informationen versorgt, die für ihn einen hohen Newsfaktor haben, dadurch können neue Impluse und Ideen entstehen.

Viele Social Networking Plattformen bieten neben Profil-und Netzwerkfunktion auch  die Möglichkeit innerhalb der Plattform Communitys, Blogs, Foren, oder Wikis anzulegen und somit gemeinsam über Hierarchie und- Abteilungsgrenzen hinweg an Projekten zu arbeiten.
Hier gibt es noch ein passendes Video zum Thema Emailflut:

Quelle: Youtube

Hier finden Sie Teil 1 und 3 der Enterprise 2.0-Serie:

Enterprise 2.0 oder Soziale Medien erobern die interne Kommunikation

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Nachdem Social Media bereits fester Bestandteil der externen Kommunikation vieler Unternehmen ist, halten Soziale Medien nun Einzug in die interne Kommunikation. Dieses Phänomen wird unter dem Begriff Enterprise 2.0, wahlweise auch Social Business, zusammengefasst.

Ebenso wie viele Menschen dem Siegeszug von Social Media Diensten wie Facebook , Twitter oder XING kritisch gegenüberstanden oder noch immer stehen, gibt es auch sehr viel Verunsicherung bezüglich der Nutzung von Sozialen Medien innerhalb von Unternehmen. Diese Blogreihe möchte hierbei Abhilfe schaffen und auf anschauliche Weise die einzelnen Facetten des Enterprise 2.0 Gedankens sowie Best Practice-Beispiele vorstellen.

Enterprise 2.0  – von wegen “Star Trek”

Bei dem Begriff Enterprise 2.0, denken viele Menschen zunächst an “Star Trek”. Wieso “Star Trek”? Klar, wegen dem weltbekannten “Raumschiff Enterprise”. Der Begriff Enterprise 2.0 geht  jedoch auf einen Artikel von Andrew Mc Afee, Professor der Havard Business School, zurück und setzt  sich aus dem englischen Wort Enterprise (übersetzt Unternehmen) sowie dem Zusatz 2.0, in Anlehnung an das Web 2.0,  zusammen.

Enterprise 2.0 hat  daher rein gar nichts mit Science Fiction zu tun, sondern beschreibt die Nutzung von interaktiven, „selbstorganisierenden“ Social Media Tools wie Blogs, Foren, Wikis oder Social Networks (hierzu mehr im zweiten Teil dieser Blogserie) von oder zwischen Unternehmen, ihren Mitarbeiter oder Partnern.

Folgende Elemente gelten als prägend für Enterprise 2.0-Anwendungen und wurden von McAfee unter dem Akronym SLATES zusammengefasst. Dieses steht stellvertretend für:

  • Search: Dies beschreibt das einfache Auffinden von Inhalten über die Suchfunktion.
  • Links: Es besteht die Möglichkeit auf zusätzlich relevante Informationen zu verlinken. Seiten, die von den Usern als besonders wichtig empfundenen werden, werden am häufigsten verlinkt.
  • Authoring: Dies bedeutet, dass Inhalte sehr einfach veröffentlicht und editiert werden können. Es wird unterschieden zwischen individueller Autorenschaft mit sogenannten kumulativen Inhalten und Autorengruppen mit iterativen Inhalten. Kumulative Inhalte bedeutet, dass sich die „Posts“ und Antworten von einem User in verschiedenen Blogs etc. über die Zeit ansammeln. Iterative Inhalte hingegen bedeutet, dass die einzelnen Beiträge im Zeitverlauf immer wieder ergänzt und verändert werden.
  • Tags: Der jeweilige Nutzer kann einem bestimmten Thema Schlagwörter zuordnen, daraus entsteht mit der Zeit eine nutzergesteuerte Kategorisierung sowie Priorisierung der Inhalte. Dies wird unter dem Namen Folksonomy zusammengefasst.
  • Extensions: Unter dem Begriff Extensions wird die Exploration von beobachtetem Verhalten der User im Web bezeichnet, um mittels dieser Beobachtungen Empfehlungen für zukünftiges Verhalten auszusprechen.
  • Signals: Es besteht die Möglichkeit, bestimmte Inhalte zu abonnieren und andere User auf neue, interessante Inhalte aufmerksam zu machen. Dies erfolgt in der Regel über die sogenannten RSS Feeds

Neben dem Begriff Enterprise 2.0 hört man auch häufig den Ausdruck “Social Business”.  Dieser Terminus beschreibt im Wesentlichen das gleiche Phänomen, wird jedoch oftmals bevorzugt verwendet, da sich die meisten Personen unter “Social Business“ mehr vorstellen können.

Selbstorganisation und Vernetzung

Das besondere bei Enterprise 2.0 Elementen besteht darin, dass sie die Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellen. Diese können eigenverantwortlich Inhalte einstellen sowie Inhalte von anderen Mitarbeitern unabhängig von Ort und Zeit kommentieren und bewerten. Die verstärkte Interaktion der Mitarbeiter sowie der erhöhte Informationsfluss tragen zur Vernetzung innerhalb des Unternehmens sowie zur Verdichtung von Wissen bei. Hieraus ergeben sich enorme Potenziale gegenüber der traditioneller Unternehmenskommunikation und dem Wissensmanagement.

Der Einsatz von Enterprise 2.0 Tools verändert nicht nur die Art und Weise wie die Mitarbeiter miteinander kommunizieren, sondern es handelt sich hierbei um eine völlig neue Art und Weise zu denken. Daraus resultiert ein veränderter technischer, sozialer und organisatorischer Ansatz der Unternehmensführung. Global gesprochen verändert der Einsatz von Enterprise 2.0 Elementen die Unternehmenskultur eines jeden Unternehmens grundlegend.  Ein  Enterprise 2.0 Unternehmen unterscheidet sich speziell durch den Grad an Selbstorganisation, die von einem bestimmten Unternehmen ermöglicht wird, von einem Enterprise 1.0 Unternehmen. Diese neu gewonnen Selbstorganisation trägt zur Informationsdynamik und Kreativität bei.

Revolution oder  Evolution, was denn nun?

Die meisten Unternehmen stehen erst am Anfang der sogenannten „Social Media (R)evolution“ oder der Enterprise 2.0 Implementierung (lesen Sie hierzu mehr in Teil drei dieser Blogreihe).  Das Marktforschungsinstitut Gartner prophezeit für das Jahr 2013 den Durchbruch für die Verwendung von Sozialen Medien innerhalb von Unternehmen auf breiter Front. „Social Business ist eindeutig im Kommen“, sagt Garteners Chef-Analyst Peter Sondergaard. Dennoch gehen führende Kommunikationsexperten davon aus, dass eine wirkliche Effizienz- und Produktivitätssteigerung erst eintreten wird, wenn die neuen Technologien und Prozesse intern in sicherer und kompetenter Weise eingesetzt werden. Diese erfolgreiche Implementierung von Social Media Elementen ist für die meisten Kommunikationsmanager Ziel und Herausforderung zugleich.

Hier finden Sie die weiteren Teile der Serie „Enterprise 2.0“:

WordPress – Die besten Social Media-Plugins – Teil 2: Social Sharing für Galerien und Bilder

Mal Hand aufs Herz – was wäre WordPress (ein Blog) ohne Social Media Sharing-Funktionen? Nur halb so wirkungsvoll! Erst wenn der User die Möglichkeit hat unsere Inhalte im Netz mit einer breiten Community zu teilen, bekommen wir guten Traffic auf unseren Blog. Dazu bietet WordPress zahlreiche Sharing-Plugins, die meistens alle gängigen Netzwerke abdecken. Eingebunden in Seiten und Beiträgen können wir somit unseren Leserkreis kontinuierlich erweitern.

Aber was ist mit den Bildern bzw. Galerien auf unserer Seite?

Diese werden oft bei der Integration ins Social Sharing sträflich vernachlässigt! Ein konkretes Beispiel hierzu: Wir bieten dem Besucher auf unserem Blog eine Galerie von unseren Firmenevents. Der User klickt auf ein Bild, weil es ihn wahrscheinlich interessiert … und was dann? Vielleicht klickt er zum nächsten Bild oder er schließt die Galerie einfach. Mit integrierten Social Buttons könnte er aber gleich in seinen Social Networks signalisieren, dass ihm dieses Bild gefallen hat und somit weitere Leser für unseren Blog generieren.

WordPress bietet mittlerweile einige Möglichkeiten Eure Bildergalerien Social Sharing fähig zu machen. Um alle gängigen Social Networks abzudecken, gibt es zur Zeit nur kostenpflichtige Plugins. Die Kostenlosen bieten meist nur eine Sharing Option und können nicht gleichzeitig verwendet werden, sind aber trotzdem ein nützliches Addon für den Blog. Alle Social Sharing Plugins arbeiten mit dem sogenannten “Lightbox-Effekt”. Wird ein Bild angeklickt dunkelt sich die Webseite ab und das Bild überlagert diese mit einem Transparenz-Effekt. Die Wichtigsten zeigen wir Euch hier:

Pinterest Lightbox (kostenlos)

Beispiel eines Pinterest-Sharing-Buttons im WordPress-Blog

Mit fast 7 Million Downloads ist das NextGEN Gallery Plugin die meist genutzte Galerie für WordPress. Das Pinterest Lightbox Plugin erzeugt automatisch über die NextGEN Galerie auf jedem Bild einen PinIt Button. Es nutzt automatisch den Bildtitel und die Bild- und Seiten-URL aus NextGEN um sich mit der Pinterest API zu synchronisieren. Dieses Plugin ist sehr nützlich für fotointensive Webseiten oder Blogs mit mehreren Galerien.

Um Konflikte mit der Standard-Lightbox von NextGEN zu vermeiden, gehe zu Galerie > Optionen > Effekte und wähle bei “JavaScript Thumbnail Effekt”, “Keiner”. Danach sollte der PinIt Button in den Galeriebildern angezeigt werden.

Wir nutzen übrigens Pinterest Lightbox auf unserer Social Media Club Stuttgart-Seite.

Social Gallery (kostenlos und kostenpflichtig)Beispiel der Social Gallery Lite Edition

Die Social Gallery von Codecanyon ist ein weiteres Plugin, um Social Sharing einzubinden. Es ist einfach zu bedienen und als kostenlose oder kostenpflichtige Version verfügbar.

Dabei hat das kostenlose Social Gallery Lite nur sehr begrenzte Funktionen und eignet sich eher zum Testen oder für private Blogs. Es bietet ein Standardtheme und unterstützt nur Facebook (Like und Kommentare). Die Werbeeinblendung lässt sich nicht deaktivieren und ist nicht gerade unauffällig (s. Screenshot).

Social Gallery Pro Beispiel

Die kostenpflichtige Version ist für den Preis von 25 Dollar zu haben und unterstützt neben Facebook, auch noch Google+, Pinterest, Tumblr, StumbleUpon und LinkedIn. Es bietet einen Vollbildmodus, 4 Icon Packs, ist SEO-freundlich, responsiv (d.h. passt sich der Bildschirmgrösse an), das Design kann beliebig angepasst werden und vieles mehr.

Hinweis für Nutzer von NextGEN Gallery:
Social Gallery ist mit NextGen Gallery kompatibel. Es muss aber eine kleine Anpassung gemacht werden, um dieses PlugIn zusammen mit NextGen nutzen zu können. Wie Ihr es in NextGen Gallery integriert, könnt Ihr für Social Gallery Lite hier und für die kostenpflichtige Version hier nachlesen.

Gallery Share (Kostenlos)

Beispiel des kostenlosen Gallery Share-PluginsGallery Share ähnelt vom Design Social Gallery, ist aber völlig kostenlos und der Werbelink ist nicht so aufdringlich wie bei Social Gallery Lite. Mit diesem PlugIn können einzelne Bilder aus einer Galerie auf Facebook geteilt, kommentiert oder an Facebook-Freunde als Nachricht versendet werden und man kann sogar Personen auf Bildern taggen. Das Plugin erzeugt eine eindeutige URL für alle Bilder, die das Teilen sehr einfach macht.

Foobox (kostenpflichtig)Beispiel des Foobox-Plugins für WordPress

Foobox kostet als Einzellizenz 27 Dollar und wurde speziell für die Darstellung von Bildern auf mobilen Endgeräten entwickelt. Es unterstützt Google+, Twitter, Facebook, Pinterest, LinkedIn, Buffer und den Versand per E-Mail. Es kann direkt in die Standard WordPress-Galerie integriert werden und ist auch kompatibel zu NextGEN. Es hat eine OpenGraph Meta Daten Integration, damit beim Teilen auf Facebook auch das richtige Bild dargestellt wird, ist SEO-freundlich, die Social Icons können beliebig positioniert werden und vieles mehr.

Denkt Ihr darüber nach, ein kostenpflichtiges Plugin zu wählen, dann ist Foobox unserer Meinung nach die erste Wahl. Es hat eine sehr schöne graphische Ausgabe und hat zahlreiche Funktionen um das Design an den eigenen Blog anzupassen.

Weitere Plugins

Flexo Social Gallery (kostenlos)

Benötigt NextGEN Gallery und Flexo Facebook Manager. Ähnlich wie Social Gallery und Gallery Share. http://www.flexostudio.com/flexo-social-gallery.html

Epic Gallery (kostenpflichtig)

Unterstützt Facebook, Twitter, und Pinterest. Kompatibel mit NextGEN. Responsive.
Preis: 21 Dollar http://codecanyon.net/item/epic-gallery-wordpress-plugin/4126463?ref=News001

Share My Gallery (kostenpflichtig)

Unterstützt Google+, Pinterest, Twitter und Facebook. Kompatibel mit NextGEN. Responsiv, aber Sharing Buttons werden auf kleineren Screens nicht mehr angezeigt. Die Social Buttons werden bei Foobox wesentlich schöner präsentiert.
Preis: 18 Dollar. http://sharemygallery.com/

Fazit

Social Sharing Integration in Bildern ist ein nützliches Instrument, um neue Leser für Euren Blog zu gewinnen. Ob Ihr dafür auf eine kostenpflichtige Variante zurückgreift, die mehrere Social Networks bedient oder ob Ihr besser ein kostenloses PlugIn für nur einen Social Media Kanal nutzt, hängt ganz davon ab wie intensiv ihr auf den einzelnen Plattformen tätig seit. Um erstmal die Resonanz zu testen, reicht für den Anfang ein kostenloses PlugIn für Euren wichtigsten Social Media Kanal völlig aus.

Nutzt Ihr auch schon Social Sharing Buttons in Eurer Galerie?