Social Media Definitionen

Immer wieder tauchen im Online Marketing (englische) Begrifflichkeiten auf, welche nicht selbsterklärend sind. Wir haben darum hier die wichtigsten Social Media Begriffe, Definitionen und Abkürzungen wie in einem Wörterbuch/FAQ/Definitionen zusammengestellt und werden diese Liste stetig ergänzen. Ebenfalls finden sich hier Definitionen des SocialMedia Insitute bzw. weiteren seriösen Quellen. Weiterführende Artikel werden verlinkt.

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Inhaltsverzeichnis

Social Media Netzwerke

  • Ello  Ein ähnlich wie Facebook aufgebautes soziales Netzwerk mit dem Unterschied, dass es keine Werbung gibt.
  • Facebook – eines der größten sozialen Netzwerke. Durch Erstellung eines eigenen Profils (oder auch eine Seite für bspw. Unternehmen) ist es möglich, Inhalte wie Bilder oder Videos mit anderen zu teilen.
  • Flickr – Teilen von Bildern und sehr kurzen Videos, die dann von anderen Nutzern kommentiert werden können.
  • Foursquare – Per GPS wird der eigene Standort ermittelt, welcher dann bspw. an Freunde übermittelt werden kann. Ist als Software für Smartphones und Mobiltelefone erhältlich.
  • Google+ – Bietet neben dem Erstellen eines Profils oder einer Seite und dem Teilen von Beiträgen auch Funktionen wie Videotelefonie oder das Einteilen der Kontakte in verschiedene Gruppen an.
  • Instagram – Ein soziales Netzwerk, welches sich auf das Veröffentlichen und Ansehen von Bildern und Videos spezialisiert hat.
  • LinkedIn – Neben den gewöhnlichen Funktionen eines sozialen Netzwerkes bietet sich LinkedIn besonders gut dafür an geschäftliche Kontakte zu knüpfen.
  • Medium – Eine Online Blogging Plattform ähnlich WordPress, allerdings mit einheitlichem Layout, ohne eigenem Hosting und Vorkenntnissen.
  • Myspace – Quasi der Vorreiter von Facebook, ein Soziales Netzwerk das immer mehr in Vergessenheit gerät.
  • Pinterest – Ermöglicht das Erstellen und Sammeln einer eigenen Bilder-Pinnwand.
  • Snapchat – Ist ein Instant Messaging Dienst der nur auf dem Smartphone funktioniert mit der Besonderheit, dass Inhalte nach einer bestimmten Dauer „im Nirvana“ verschwinden.
  • Tumblr – Ein soziales Netzwerk, in dem man Inhalte in Form eines Blogs teilen und anderen Blogs folgen kann.
  • Twitter – Eine Social Network, bei dem 140-Zeichen Kurznachrichten öffentlich geteilt werden können. Sehr beliebt ist hier der Einsatz von Hashtags zur Verschlagwortung.
  • Xing – Besonders interessant für Unternehmen, denn neben der Erstellung eines eigenen Profils ist es auch möglich, Stellenangebote aufzugeben oder Veranstaltungen zu teilen.
  • YouTube – Das populärste Videoportal in dem hochgeladene Videos angesehen und auch eigene Aufnahmen veröffentlicht werden können. (Nach Google die zweit größte Suchmaschine.)

Social Media Begriffe

  • Active Sourcing – Aufbau und Instandhaltung einer Beziehung zu potenziell neuem Personal.
  • Analytics – Ein System, welches alle Daten eines Unternehmens sammelt und analysiert, sodass diese als Informationsquelle herangezogen werden können.
  • App – Kurz für ‘Applikation’. Eine Anwendungssoftware, überwiegend für mobile Geräte, aber auch für Computer.
  • Banner –Werbeanzeige auf einer Webseite.
  • Blogging – Ein Blog ist ein Online-Tagebuch, auf dem der Besitzer (Blogger), verschiedene Inhalte beliebig teilen kann.
  • Buzz – Die Verbreitung durch Mund-zu-Mund, bedeutet User reden über ein bestimmtes Thema über einen bestimmten Zeitraum, um so mehr geredet wird um so mehr Buzz ist erzeugt worden.
  • Contents – Inhalte die auf (Social Media) Netzwerken, Blogs, etc. im Internet in Form von Beiträgen veröffentlicht werden. (Whitepaper dazu)
  • Creative Commons – Eine Organisation, welche verschiedene Standart-Lizenzverträge veröffentlicht, wodurch freie Inhalte im Internet bestehen.
  • Crowdsourcing – Das Übertragen von Aufgaben, bspw. eine Entscheidung treffen, an die eigene Community.
  • Derailing / Trolling – Bezeichnet die bewusste Provokation mit dem Ziel, alle Aufmerksamkeit auf sich selbst zu lenken und somit jegliche vernünftig sowie sachlich geführte Debatte aus dem Ruder laufen zu lassen.
  • Digital Detox (Digitale Entgiftung) – Der Verzicht auf elektronische Gerät und die Nutzung des Internets für eine gewisse Zeit, um danach wieder kreativer und produktiver zu sein.
  • Digital Transformation – Die Veränderung eines Unternehmens durch digitale Medien angesichts der Digitalisierung.
  • DM/PM (Direct/private Message) – Eine Nachricht, die auf sozialen Netzwerken privat an eine oder mehrere Personen versandt wird.
  • Enterprise 2.0 – Die Verwendung von sozialer Software und sozialen Medien innerhalb eines Unternehmens.
  • Favorisieren – Das Favorisieren von Tweets ist mit dem Liken von Beiträgen zu vergleichen. Favorisierte Tweets werden in die persönliche Favoritenliste eingetragen und sind so stets wiederzufinden.
  • Follower – User die einem anderen folgen nennt man Follower.
  • Following – Durch das ‘Followen’ von anderen Usern werden einem stets deren aktuellste Beiträge angezeigt und man wird über deren Aktivitäten auf dem Laufenden gehalten.
  • FOMO (Fear of missing out) – Bezeichnet die Angst, überwiegend auf sozialen Netzwerken, etwas zu verpassen und/oder die eigene Zeit falsch zu verbringen.
  • GIF (Graphics Interchange Format) – Ermöglicht das Speichern von mehreren Bildern in einer Datei, die dann als Animation visualisiert werden.
  • Hashtag – Als # dargestellt, ermöglicht ein Hashtag, das Thema eines Beitrages in einem sozialen Netzwerk zu kennzeichnen. Mit Hashtag versehene Beiträge werden auch schneller von andere Nutzern gefunden. #MBSMN
  • Liken/Gefällt mir – Das Markieren eines Beitrags mit einem ‘Like’ signalisiert dem Ersteller des Beitrags, dass einem der Beitrag gefällt, bzw. dass man ihm zustimmt.
  • Monitoring – Social Media Monitoring dient dem kontinuierlichen Überwachen der Online-Aktivitäten eines Unternehmens zu dessen Produkten, Schlagworten und Kundenmeinungen.
  • Pinnen – Wird hauptsächlich in Kombination mit dem Social Network Pinterest verwendet. Man markiert ein Bild auf einer Webseite und weist es einer Pinnwand zu. Wie als würde man ein Bild an eine echte Pinnwand mit einer Reißzwecke heften.
  • Posten – Einen Beitrag in einem sozialen Netzwerk/Blog/Forum etc. veröffentlichen.
  • Retweeten – Durch das Retweeten kann man einen Beitrag bei Twitter an die eigenen Anhänger weiterleiten
  • Shitstorm – Sturm der Entrüstung, der sich durch Social Media und viraler Effekte schnell verbreiten kann. Das ZDF hat dazu eine eigene Website eingerichtet.
  • Social Bookmarking – Das Verwalten von eigenen Social Bookmarks, also virtuellen Lesezeichen. Blogartikel dazu.
  • Social Business – Die Nutzung von sozialen Medien im Unternehmen, um die Produktivität zu erhöhen.
  • Social Media – Bei Social Media handelt es sich um interaktive Plattformen, die es Individuen und Communities ermöglichen, Inhalte zu erstellen, zu teilen, zu diskutieren und zu modifizieren. (Wagner et al., 2016, S. 45)
  • Social Media Content/Inhalte – Digitale Medienarten/-typen wie Bilder, Video, Text die mit Hilfe digitaler technischer Geräte erstellt und verarbeitet und dann über die verschiedenen Social Media Plattformen verbreitet werden.
  • Social Media Recruiting – Die Suche nach neuem Personal via sozialen Netzwerken, wie z.B. XING.

  • Spam/Spamming – Unnötige, bzw. unerwünschte Beiträge oder Nachrichten auf sozialen Netzwerken. Oft auch übertrieben häufiges Posten oder Versenden von Nachrichten.

  • Tag/Taggen – Bezeichnet das Markieren eines anderen Beitrags mit einem sogenannten ‘Tag’, einem Schlagwort.
  • Targeting – Das schalten von Werbung nur für eine bestimmte Zielgruppe.
  • User Generated Content – Inhalte die von Nutzern/Kunden erstellt werden. (Neben Owned Media, Paid Media die dritte Contentart)
  • Wiki – Ein System, durch das möglichst schnell und unkompliziert Informationen gesammelt und abgerufen werden können. (z.B. Wikipedia)

Abkürzungsverzeichnis

  • BBL – Be back later
  • BBS – Be back soon
  • BRB – Be right back
  • CEO – Chef Executive Officer
  • COI – Costs of Ignorance
  • FTW – For the win
  • FYI – For your Information
  • G2G – Got to go
  • HF – Have fun
  • LMAO – Laughing my ass off
  • LOL – Laughing out loud
  • OMG – Oh my god
  • ROFL – Rolling on the floor laughing
  • ROI – Return on Invest
  • TTYL – Talk to you later
  • WTF – What the fuck

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,
    bei der Definition Social Media zitiert ihr Wagner et al, 2016, S.45.
    Wäre es möglich die genaue Quellenangabe zu bekommen, da ich diese sehr nützlich finde und gern in meiner Bachelorarbeit aufnehmen wollen würde.

  2. Hallo,
    ich bin auf der Suche nach einer Definition, die erklärt was genau unter „Social Media Inhalte“ verstanden wird.
    Können Sie den Begriff in Ihr Wörterbuch aufnehmen und erläutern?
    Das wäre sehr hilfreich.
    Vielen Dank!

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